KINDER AN DIE MACHT DENN SIE BERECHNEN NICHT WAS SIE TUN

Aktualisiert: 16. Nov.

Kinder haben zwei Superkräfte- die bedingungslose Liebe und das Vorurteilslose Sein




"Kinder sind unsere wirklichen Lehrer. Lerne ihnen zuzuhören.

Sie erzählen dir von der Schönheit und der Sorglosigkeit, die du nur im gegenwärtigen Moment findest."

(Tibetische Weisheit)



Kinder kommen mit offenem, unschuldigen Herzen, das viel Liebe und Freude in sich trägt in diese Welt. Sie vertrauen uns Erwachsenen und sind vollkommen abhängig von unserem Sein und Wirken. Es liegt in unserer Verantwortung, die natürlichen Qualitäten der Kinder möglichst gut zu hüten und zu nähren.



Die Zukunft unsere Kinder entscheidet über die Zukunft unsere Gesellschaft. Sie brauchen so dringend ERWACHSENE VORBILDER und Bildung, die sie auf ihre Zukunft, ihre Möglichkeiten und Entwicklung ihrer Potentiale mit einem wachen Geist vorbereitet.



Viele Kinder sind derzeit von Erwachsenen umgeben, die wenig nährenden und kraftvollen Kontakt zu sich selbst haben.



Je besser unser Kontakt zu uns selbst, zu unserem Inneren ist, desto mehr Verständnis haben wir auch für andere und bleiben in Beziehungen in Verbindung. Wir fühlen mehr Selbstsicherheit, in uns verankert, in unsicheren wechselhaften Zeiten. Viele Kinder erleben diese emotionale Stabilität und Verbindung mit ihren Eltern, auch Erwachsenen im näheren Umfeld derzeit nicht. Jeder Erwachsene der darauf Wert legt, in seiner Selbstsicherheit- und Achtung Stabilität zu finden, kann sein Gespür für seine Mitmenschen vertiefen und das eigene innere Kind, mit seiner Traurigkeit empfangen. Das fühlen von Empathie und Lebensfreude sind eng mit dieser Fähigkeit benachbart.


Unsere Kinder werden heute vorwiegend mental gesteuert und trainiert, schon im Mutterbauch werden sie mit verschiedenen Förderprogrammen beschallt. Im Kindergarten werden sie häufiger mit Förderungen und diagnostischen Fragebögen konfrontiert. Sie sollen so schnell wie möglich logisch denken können, Sprachen lernen und vorgegebene von außen erwartete Kompetenzen erfüllen.





Was sie leider weniger lernen, ist eine ebenbürtige und weise Kenntnis darüber, wie man mit seinen Emotionen, mit Schmerz, mit schwierigen Zeiten im Leben und mit Stress umgeht.



Das Gefühl empathisch zu sein und gleichzeitig seine Achtung und Würde in einer gesunden Abgrenzung zu behalten.



Wie Körpergefühl und zentrierte Konzentration, mit der Lebensfreude und Freundlichkeit anderen Menschen gegenüber zusammen hängt.



Wie man mit diesen Qualitäten, durch bewusstere Handlungen ein erfüllteres und erfolgreicheres Leben führt.


Man kann keinen anderen Menschen herablassend, mit hasserfüllter Verachtung begegnen, wenn man sich gleichzeitig seiner eigenen Gefühle bewusst ist, die im Herzen ihren Ausgangspunkt haben. So eine Handlung würde einen Schmerz im Herzen aufflammen lassen. Es geht darum zu lernen, welche Verantwortung ich als Individuum in einer Gemeinschaft und Beziehung zu meinen Mitmenschen trage. Ich höre immer wieder mein Kind muss in sozialer Kompetenz gefördert und erzogen werden. Dafür brauchen Kinder reife Erwachsene, die ihnen soziale Kompetenzen vorleben und authentisch ins Herz legen können.



Kinder und Jugendliche erzählen oft:



"Das Verhalten und die Art und Weise von Erwachsenen finde peinlich und macht mich rasend wütend. Wie bescheuert die sich aufführen, sie sollen selbst zuerst einmal tun was sie von mir erwarten."



Sie verlieren den Respekt vor uns Erwachsenen. Unsere Kinder schreien wütend nach reifen, authentischen Erwachsenen, die als Leuchttürme fungieren, ein sicheres zu Hause bieten und sich selbst spüren. Sie wollen sich nach uns orientieren können.


Kinder die Grenzen überschreiten und nicht der Norm entsprechen, werden diagnostiziert und psychologisch behandelt. Vereinzelt wird es sicher benötigt. Doch oft ohne großen Erfolg, weil die Herzensliebe aus dem Inneren fehlt und in der Verbindung mit den Eltern nicht in Resonanz geht. Die Bindung zwischen Eltern und Kindern ist gestört. Eltern projizieren ihr selbst verletztes trauriges inneres Kind, das sich nach bedingungsloser Liebe sehnt, auf ihre Kinder.


Das unsere Kinder das nicht lernen liegt daran, dass dieses Wissen in unserer Kultur noch zu wenig Stellenwert hat und viele Erwachsene selbst durch ihre Prägung, Verletzungen aus ihrer Kindheit nicht integriert haben.


Kinder brauchen keine Anregung von Außen zur Selbstentfaltung.



Schon gar nicht in künstlich erstellten Programmen.



Sie benötigen Bindung, gesehen und gehalten werden in ihrem Wesen, Nähe, Geduld, Gelassenheit und Verständnis für ihre ganz natürliche Reifeentwicklung.



Sie brauchen dringend nahestehende, vertraute Menschen die ihnen Zeit, Liebe, ihre Präsenz und Einzelzuwendung mit Freude und Leichtigkeit schenken.



Menschen die ihre persönlichen Grenzen klar ausdrücken können und verantwortlich führen können.



Dazu gehört selbstverständlich, dass man Kinder anleitet, ihnen hilfsbereit zur Seite steht und sie selbst tun lässt (was Altersgemäß möglich ist) und sie groß und stolz Leuchten lässt. Je besser der Kontakt eines Kindes zu sich selbst ist, umso besser kann es sich zu einem selbstbewussten, integreren Erwachsenen entwickeln.





Wir Erwachsenen haben nicht automatisch recht, nur weil wir Erwachsen sind. Das wurde uns wohl sehr lange so eingeredet. Viele Gewohnheiten und Konzepte sind so stark verinnerlicht, dass wir sie gar nicht wahrnehmen und hinterfragen. Wir nehmen die Botschaften unsere Kinder mit ihrem Schmerz, ihrer Unsicherheit und Angst hinter ihren Verhaltensweisen nicht wahr. Weil wir glauben durch unseren körperlichen Erwachsenenstatus haben wir die Weisheit mit den Löffeln gefressen.


Die Entwicklung zur Weisheit und Reife, benötigt Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und die Fähigkeit seinen Körper selbst regulieren zu können. Mit der Fähigkeit im Unwohlsein, trotzdem in Verbindung zu anderen Menschen zu bleiben, darin präsent zu bleiben.


Sonst begeben sich Menschen vermehrt auf die Suche nach Substanzen, Menschen oder Situationen, die ihnen für kurze Momente ein gutes Gefühl bescheren und letztendlich schaden. Der Körper unserer Kinder ist in Angst auslösenden Situationen und Unwohlsein noch abhängig davon, dass Eltern ihn bei der Regulation behilflich sind. Dafür brauchen sie eine haltgebende Bindung, mit selbstsicheren Erwachsenen.



Gerald Hüthers Metapher offenbart ein Sinnbild dafür:



"Bäume brauchen Wurzeln, das weiß jedes Kind. Und ein kleiner Baum kann umso besser wachsen und gedeihen, je kräftiger seine Wurzeln sind, mit denen er sich im Erdreich verankert und seine Nährstoffe aufnimmt. Nur wenn es einem kleinen Baum gelingt, tiefreichende und weitverzweigte Wurzeln auszubilden, wird der später auch Wind und Wetter, sogar Stürme aushalten können."



Einige Lehrer, Wissenschaftler und Eltern glauben, dass was man am Baum sehen und zählen kann, die vielen Blätter und Früchte, wichtiger und Erfolgsversprechender sind als die Wurzeln. Nur zeigt unsere derzeitige gesellschaftliche Entwicklung, dass sich keiner mehr von verlockenden süßen Früchten nähren kann, sich einfach davon nehmen kann was er will, wenn Blätter verdorren und Bäume absterben. Weil sie ihre Nährstoffe aus einem vergifteten Boden mit schwachen Wurzeln nicht beziehen können.


Die Wurzeln für unsere Kinder sind Beziehungen, Gemeinschaft in Verbindungen mit Augenkontakt und Körperkontakt, Angenommen werden, Kreativität, Freude im Miteinander, Klarheit und Sicherheit. Ich sehe diese ganz natürlichen menschlichen Bedürfnisse fehlen auch immer mehr Erwachsenen. Viele äußern: "Ich brauche niemanden, ich bleibe lieber alleine. Dann kann ich mir meine Welt so richten, wie es mir gefällt und es ist mir wohl in meiner Komfortzone."


Egal wie viele Stürme und Unwetter draußen herumziehen und lautstark ihre Macht demonstrieren. Das zu Hause in sich selbst ruhend verankert und in der Verbindung mit den wichtigsten und nahestehen Menschen, vermittelt Sicherheit. Die derzeit wachsende geballte Wut und Aggressivität bei Kindern und Jugendlichen in Familien und in der Schule lässt mich bedenklich stimmen. Kinder bekommen wenig sanfte wohlwollende Augen und haltende Hände für ihre ganz natürlichen Bedürfnisse. Es sind immer mehr Kinder durch den Mangel an Feinfühligkeit und emotionaler Sicherheit in unserer Gesellschaft gezwungen, sich durch Selbstbezogenheit zu schützen.





Unsere Kinder sind in einer Erwachsenenwelt von brüchigen Beziehungen und gegenseitigen persönlichen Anfeindungen auf der Suche nach Verbindung, Halt und Sicherheit. Schon in sehr frühen Jahren erleben Kinder viel Stress und Ablehnung. Damit sich emotionales Wachstum überhaupt entwickeln kann, müssen Kinder ihre Eltern als eigenständige verantwortliche Personen wahrnehmen. Als Menschen, die sich nicht dauernd dem kindlichen Willen und dem von allerlei erfolgsversprechenden Ablenkungen in der Welt unterordnen. Eltern, die ihre Erziehungsverantwortung und wahrhaftige menschliche Vorbilds Wirkung übernehmen. Wir leben derzeit in einer allumfassenden Erziehungs- Beziehungskrise und dem zerbrechen von natürlichen haltgebenden Beziehungen in der Familie.


Wenn wir unsere Wünsche nicht selbst in die Hand nehmen, passiert es, dass wir sie auf unsere Kinder übertragen und von ihnen erwarten, dass diese sie verwirklichen. Doch in welche Richtung die Lebensträume der Kinder sich entwickeln werden, ist noch nicht vorhersehbar. Das verleitet oft, die Kinder funktional in eine Richtung zu lenken, die uns selbst erstrebenswert liegt. Hier wird für die Kinder oft ein Lebensprogramm entwickelt, das wenig "Spielraum, kindliche Freude und Leichtigkeit" ermöglicht. Das ist in unserer Gesellschaft momentan gang zu gäbe. Erfüllen Kinder nicht die Erwartungen der Eltern und der Lehrer, spüren sie die Kränkung und Enttäuschung der Erwachsenen und sind traurig darüber, dass sie nicht genügen. Das verletzt ihren Selbstwert und ihr Selbstvertrauen und verinnerlicht sich.


Müssen Kinder die Wünsche und Pläne der Eltern, Lehrer und des sozialen Umfeldes erfüllen, sind sie irgendwann im Leben einmal unglückliche Erwachsene. Sie fühlen sich in ihrem ureigenen Wesen und Dasein nicht wertgeschätzt und gesehen. Für sie ist es in späteren Jahren wesentlich schwieriger wieder ihren eigenen Weg zu finden, ihre Selbstliebe in ihrer Ganzheit zu vereinen und gesunde Beziehungen zu leben.


Es geht darum, als Elternteil eine innere Haltung zu entwickeln die von Liebe, Achtsamkeit und Respekt geprägt ist. Dem inneren Wesen des Kindes Nahrung zu schenken, ohne sich selbst ihm Kinde zu suchen. Seine Einzigartigkeiten, Verhaltensweisen, Interessen und Potentiale wahrzunehmen und in seiner Entfaltung fördern. Selbst zu versuchen, im Alltag immer wieder inne zu halten und mit seinen Gedanken, Emotionen und gewohnten Handlungen umgehen zu lernen. Im Alltag mit der Familie werden wir ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Doch mit der richtigen Haltung unseren Kindern gegenüber und mehr Verständnis für persönliche Grenzen, können wir uns der täglichen Aufgabe stellen auch in turbulenten Zeiten möglichst gelassen und ausgeglichen zu bleiben.


In unsicheren Zeiten suchen wir oft nach Konzepten, Experten und Methoden, die uns den passenden Schlüssel für den richtigen Umgang in der Erziehung und dem Familienleben vorgeben. Dabei begegnen uns viele Konzepte mit vielen unterschiedlichen Meinungen, die durchaus auch hilfreich sind. Wenn wir nicht achtsam sind, können sich diese Konzepte zwischen die ganz natürliche Verbindung mit unseren Kindern drängen und noch mehr Unsicherheit auslösen, weil es nicht authentisch spürbar in der Verbindung ist. Jetzt ist viel mehr Mut und Unterstützung gefragt, um die innere Kraft zu erlangen, die natürliche Intuition und Empathie zu beleben, um alle diese Unsicherheiten und verschiedenartigen Einflüsse aushalten zu können. Indem wir immer wieder Innehalten, Verantwortung für unsere eigenen Bedürfnisse und die des Kindes übernehmen, hat das Kind ein Gegenüber als Leuchtturm, an dem es sich orientieren kann.






Wenn du dich davon berührt fühlst und es dich nachdenklich stimmt, dir eine bewusste Entwicklung deiner Kinder sehr am Herzen liegt und du dein Familienleben trotz vieler Herausforderungen in ein nährendes zu Hause verwandeln willst, lade ich dich ein mit mir einen Termin für ein einzigartiges Familiencoaching zu vereinbaren.



Ich begleite deine Kinder zu ihrer wahren Größe, mit einem starken Selbstwertgefühl richtig und wertvoll zu sein.



"DIE SEELE KANN ERST DANN SO RICHTIG BAUMELN, WENN DAS HERZ EINEN PLATZ GEFUNDEN HAT WO ES ZUR RUHE KOMMT."



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